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Dezember 2017.
Es ist das 2. Weihnachtsfest ohne sie und es wird nicht leichter.....meine Gedanken sind
so oft bei unseren gemeinsamen Reisen ...und der Zeit als sie viel Hilfe brauchte....und dann war sie tot. :-(((






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Am 8. August 2016 verstarb meine Mutter....

Sie wurde nur 79 Jahre alt...

Ihr ging es schon die letzten Jahre nicht gut
und mein Mann und ich haben sie so gut es
ging versorgt.
Daher entwickelte sich ein sehr enges Verhältnis.

Ich bin sehr... sehr traurig....

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Im Wald der Lebensbäume...

Der Mensch wird geboren als winziger Trieb an einem Lebensbaum,
geschützt durch starke Äste ringsherum.
Er wird älter und der Trieb wird größer, mit dem Fortschritt des Alters stärkt sich der kleine Trieb zu einem Ast.  
Der Ast wird kräftiger und verzweigt sich mit anderen jungen Ästen.
Seine Verbindung zum Stamm gibt ihm Kraft und Sicherheit.

Die Elemente spielen mit ihm. Aber er ist flexibel und biegt sich entsprechend der Anforderung.

Er wird stärker und größer er entwickelt selbst kleine Triebe und beschützt sie mit seiner Energie sich der Elemente anzupassen. Er bewegt sich im Takt des Lebens.  

Mit fortschreiten der Zeit werden seine Bewegungen starrer und der Ast knarrt bei Bewegungen...Die vielen neuen Triebe und jungen Äste sind schwer zu tragen.  

Schwerfällig biegt er sich im Wind.  
Die Elemente zerren und der alte Ast kann sich nicht mehr viel bewegen und stemmt sich mit aller Kraft gegen Wind und Wetter. ...bis er eines Tages bricht und herabfällt.  

Er liegt am Boden schaut auf den Baum und seine vielen jungen Triebe und weiß der Baum wird weiter leben und wachsen, er hat seinen Anteil dazu beigetragen.  

Am Stamm sieht man einen kleinen Rest des alten Astes an der Stelle an der er abgebrochen ist...doch der Stamm überdeckt die Stelle mit Harz, verschließt die Wunde mit frischer Rinde und wächst ein kleines Stück in die Höhe.

@ Gitta








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